Exklusivangebot



Im ABAMA Golf & Spa Resort auf Teneriffa erleben die jüngsten Gäste ihren Urlaubsspaß in behüteter Umgebung, während ihre Eltern entspannen können

weiter



Newsletter



Jetzt den Destination-mag Newsletter abonnieren!

Weitersagen

Bookmark and Share



Hotspots

Von der Redaktion empfohlene Hotels und Restaurants

Bitte wählen Sie

Die Diners Club Redaktion empfiehlt



Restaurant des Monats

Schwarzer Hahn im Hotel Deidesheimer Hof

weiter

Hotel des Monats



Unser Tipp:

Das Four Seasons Canary Wharf

weiter

Partner

Kooperationen







Peru mit einem Schuss Abenteuer

Per Luxuszug Hiram Bing­ham zum sagenumwobenen Machu Picchu – zu Gast in der Luxus-Lodge im Colca Canyon – Kondore und Alpakas in den Anden beobachten: Peru 2010 hat Atemberaubendes zu bieten.

 

Text & Fotos: Brigitte und Gerd Giesler

 



Am Morgen des 24. Juli 1911 hängen dichte Wolken über der Urubamba-Schlucht. Regen fällt und verschleiert den Nebelwald. Über 90 Orchideenarten gedeihen ausschließlich hier, in einer der regenreichsten Regionen Perus. Hiram Bingham, der Missionarssohn aus Honolulu, seines Zeichens Historiker und Abenteu­rer, nimmt keine Einzige davon wahr. Er ist nervös. Bislang blieb die Suche erfolglos. Die Zelte sind durchgeweicht, die Guides müde, und das Geld wird knapp. Dabei liegt Binghams Ziel irgendwo da oben zum Greifen nah: Vilcabamba, die sagenhafte Stadt, letzter Zufluchtsort des Inka-Königs vor dem spanischen Eroberer Pizarro, der nach dem Gold der Inkas trachtet.

 

In sein Notizbuch notiert Bingham: „10.07 Uhr. Arte­aga und ich starten zu Fuß. Der Anstieg ist für die Maulesel zu steil.“ Um 12 Uhr stoßen die beiden auf den Indianerjungen Pablito Alvarez, der die Führung übernimmt. Kurz vor eins erreichen sie das Hochplateau. Vor ihnen liegt eine vom Urwald überwucherte Stadt. Bingham ist außer sich, wähnt sich in Vilcabamba. Euphorisch schwärmt er: „Hochwertige Ruinen, Straßen, Terrassen, herrlicher Blick. Unglaublich, dass diese Stadt, die schönsten Ruinen, die je in Peru gefunden wurden, nur fünf Tagesreisen von Cusco entfernt, so lange verborgen geblieben war.“ 

Im königsblauen Luxuszug


Reisen mit Muße via Schiene.

98 Jahre später. Cusco, Bahnstation Poroy. Zwei Mal pro Woche, Punkt 9 Uhr, setzt sich der königsblaue Luxuszug mit der goldenen Aufschrift „Hiram Bingham“ in Bewegung, während der Maître Champagner einschenkt und das Alpaka-Carpaccio aufträgt. Die 20 inter­nationalen Gäste, viele aus Südamerika, sind ausgelassen und aufgeregt zugleich. Jeremy, der Führer, erklärt das Programm: „Zwei Stunden Fahrt bis Aguas Calientes am Urubamba-Fluss und dann mit Bussen in Haarnadelkurven hinauf nach Machu Picchu.“

 

Die Landschaft wird zunehmend eindringlich. Granitberge wie große Sombreros tauchen aus dichtem Urwald auf. Der Zug rattert langsam über Brücken und durch Tunnel, während eine Combo im Barwaggon zu Kastagnetten und Gitarre greift, und der Barkeeper Pisco Sour mixt, eine Art Grappa mit Limonen, Zucker und aufge­schäumtem Eiweiß. Derart eingestimmt kommt man bei der Erkundung der Ruinen auf steilem Pfad ganz schön ins Schwitzen. Seit Binghams Zeiten hat sich vieles verändert. Rund 30 Prozent der Stadt, die zum Unesco-Kulturerbe zählt, sind freigelegt. 

Faszination Machu Picchu


Machu Picchu: Die Bauern der Region sind für die stolzen Peruaner die wahren Entdecker, nicht der Amerikaner Bingham …


2.000 Besucher pro Tag sind in Machu Picchu zugelassen. Die Massen kommen morgens mit dem Touristenzug an, am späteren Nachmittag versinkt die Zitadelle wieder in mystische Stille.

 

Guide Jeremy schickt seine Gäste auf Zeitreise bis Sonnenuntergang: Machu Picchu wurde um 1450 für 1.000 Bewohner unter Verwendung von damals modernster Technologie erbaut. Komplizierte Kanalsysteme versorgten die Stadt mit Wasser. Terrassen mit Drainagen schützen das Terrain noch heute vor Erosion. Kühlhäuser, in den Wind gebaut, konservierten die Nahrung, Steinquader, bis zu 100 Tonnen schwer, wurden mit wassergetränkten, quellenden Holz­balken aus dem Fels gesprengt und so aufeinandergesetzt, dass kein Blatt Papier mehr dazwischenpasst. Warum die Stadt aufgegeben wurde, weiß kein Mensch. Wer nicht am selben Abend mit dem Zug zurückfährt, hat die Chance, mehr über den Nebelwald im Nationalpark zu erfahren. Die romantische Inkaterra-Lodge am Ende von Aguas Calientes grenzt unmittelbar daran. Geschulte Biologen führen auf Spaziergängen zwischen den Casitas in die Flora und Fauna des Waldes ein.

Lesezeichen / Weitersagen

Bookmark and Share


Noch keine Beiträge vorhanden.
Kommentar schreiben (maximal 2500 Zeichen)
Ihr Name   
Ihr Beitrag

Bitte geben Sie hier ein Wort ein. Dies dient der Spam-Abwehr.

Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz